Rückblick 2015

Deutsche Meisterschaften Indoor Rudern: 2 mal Bronze für die Lübecker Ruder-Gesellschaft
Geschrieben von: Jochen Froelke

Vor 2 Wochen fand das große Indoor Ruderfest im Schuppen 6 an der Untertrave statt. Viele sehr gute Zeiten wurden errudert. Nun ging es beim Saisonfinale in Kettwig/Essen darum, ob die Lübecker Zeiten Bestand haben.

Der Titel bei den leichten B Junioren bleibt in Schleswig-Holstein. Melvin Müller-Ruchholz aus Preetz beendet die Saison als deutscher Meister. Niklas Clasen von der LRG konnte seine Zeit von Lübeck in Kettwig noch auf 5:56,7min verbessern und gewann sensationell die Bronzemedaille. Ein schöner Erfolg für unser Nachwuchstalent. Auch in Kettwig konnte die Zeit der Ex LFRGerin Marie Louise Dräger niemand verbessern. Die Rostockerin  wurde überlegen Deutsche Meisterin.
Der Lübeck Achter der LRG konnte sich am Ende über Gesamtplatz 5 freuen. Für die Frauen der LRG lief es deutlich besser. Ihre Zeit wurde nicht geknackt und somit ist die Bronzemedaille der verdient Lohn. Ein toller Auftakt für den Schönheitsinstitut „Strahlend Schön“ Achter der LRG. So kann die neue Ruderbundesligasaison kommen.
Am Start waren: Karen Zantop, Johanna Brast, Friederike Bruß, Paula Vosgerau, Klara Grube, Lena Fritze, Sarah Falke, Sybille Ellermann.

Herzlichen Glückwunsch.

Ausbildung für Ausbilder
Geschrieben von: Karsten Schwarz

Welche Phasen unterscheiden wir im Lernprozess „Rudern“? Wie funktioniert eigentlich ein Gruppe? Welche Merkmale weist das Leitbild Rudertechnik auf? Und wie gestalten wir eine Ruderübungstunde nicht nur für Anfänger? Viele Fragen, viele Antworten. Micha Schwarz, Volker Tiedemann, Henning Lippke und Karsten Schwarz diskutierten an zwei Abenden mit 30 Teilnehmern aus 5 Vereinen über Ruderausbildung und den Weg von der Komfort- in die Erlebniszone. Zwei Teilnehmerinnen schildern ihre Eindrücke:

Der Ausbilderworkshop 2015 stand vor der Tür und wir waren eingeladen. Dabei sind wir doch selbst erst seit zwei Jahren dabei. Aber die Mail von Karsten Schwarz mit der Einladung klang so, als könne jeder teilnehmen und sich auch irgendwie einbringen. Also sagten wir kurzerhand zu. An zwei Abenden im März saßen wir dann mit vielen „alten und neuen“ Ausbildern zusammen. Die Teilnehmer waren nicht nur von der LRG und LFRG, sondern auch von anderen Rudervereinen.

Von erprobten Referenten wurden uns alle Facetten, die zur Ruderausbildung gehören, präsentiert. Im ersten Teil ging es um gruppendynamische Prozesse: Woran erkennt man die unterschiedlichen Gruppenphasen, von der Orientierungs- bis zur Abschiedsphase? Und wie werden sie von Gruppenmitgliedern erlebt? Sehr humorvoll und mit einem Augenzwinkern stellte Michael Schwarz uns die Typen vor, die in jeder Gruppe zu finden sind: Kasper, Nörgler, Mutter der Kompanie. Gleichzeitig wurde uns klar, wie wichtig jeder einzelne für das Team ist. Weil man nicht nur zusammen arbeitet und Spaß hat, sondern sich auf jeden verlassen können muss

Der Begriff der Komfortzone, in der sich jeder gemütlich einrichtet und die man am liebsten nie mehr verlassen möchte, hat uns alle sehr beeindruckt. Und zwar aus folgendem Grund: Wer nämlich die Komfortzone doch hinter sich lässt, wird weiterkommen, weil er in der sogenannte Lern- oder Veränderungszone positive Erfahrungen sammeln kann. Für den nächsten Abend hat Henning Lippke den Begriff der Komfortzone gleich in seine Präsentation eingebaut, in der es um den Aufbau und die Struktur einer Übungsstunde ging.

Außerdem wurde am zweiten Abend ein Video geschaut ,in dem wir die Bewegungen eines Leistungsruderers in Zeitlupe beobachten und analysieren konnten. Da waren wir ein bisschen sprachlos vor Bewunderung, denn von einer solch perfekten Rudertechnik sind wir natürlich noch weit entfernt.

Das Tolle an dem Workshop war, dass wir nicht bloß Zuhörer waren, denen man einfach Themen vorgesetzt hat. Wir wurden immer wieder nach unserer Meinung gefragt, wir konnten jederzeit eigene Gedanken und Vorstellungen einbringen. So wurden wir gefragt, was wir im Rudersport wichtig finden und was wir den neuen Anfängern vermitteln wollen. Wir redeten über den Rudersport als Mannschaftssport, das Vereinsleben, über Sicherheit und darüber, welche Aspekte das Rudern so attraktiv macht, wie etwa, dass man viel und oft an der frischen Luft ist. Unsere Ideen wurden dann in die Vorträge eingearbeitet.

Die zwei Abende waren sehr professionell organisiert, wir haben viele Dinge aus einer neuen Perspektive kennengelernt. Das hohe Engagement der Veranstalter sowie das große Interesse von allen Teilnehmern und nicht zuletzt die leckeren Brötchen haben uns begeistert und noch einmal ganz neu vom Rudersport überzeugt.

Ute Kirschstein und Viola Wagner

Amstel-Head 2015
Geschrieben von: Günter Greve
Auch in diesem Jahr sind wir wieder in Amsterdam dabei. Eine große Anzahl an Mitstreitern in unserer Altersklasse (Masters C), die tolle Organisation des Rennens und die Faszination der Strecke sind einfach ein gutes Argument, die Reise auf sich zu nehmen.
Also machen wir uns mit unserem Masters-Team am Freitag auf den Weg nach Amsterdam. Wir haben uns beim Ruderverein RIC mit unserem Hänger und Boot angemeldet und erhalten dort am frühen Abend den perfekten Rigger- und Lagerplatz. Auf einer befestigten Rasenfläche direkt am Wasser in direkter Nähe zu einem Steg können wir uns niederlassen.

Am Samstag Vormittag begeben wir uns auf die Rennstrecke, um unseren Streckenneulingen den Kurs zu zeigen und ein letztes Training vor dem Rennen zu absolvieren. Es ist zwar windig aber zumindest (fast) trocken. Das ist bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wichtig für die Stimmung und unsere Gesundheit. Alles läuft gut: Felice kommt mit uns und der Strecke gut zurecht, die scharfe Kurve „Grote Bocht“ wird mit überraschender Souveränität genommen und wir machen uns zufrieden auf den Rückweg. Noch ein paar Steigerungen eingebaut, damit die Knochen nicht einrosten. Doch dann passiert es, plötzlich verzieht es das Boot und wir landen fast in einem Hausboot. Mit viel Mühe und in Schlangenlinien gelangen wir zurück zum Liegeplatz und erkennen an Land das ganze Ausmaß des Zwischenfalls: die gesamte Finne mit Steuer ist weg. Die Grundschiene sitzt noch am Boot, aber der gesamte Rest ist aus unerfindlichen Gründen abhanden gekommen! Aber in Amsterdam ist guter Rat nicht teuer. Nach einem ersten Angebot durch den Bootswart bei RIC, uns eine Philippi-Flosse zurechtzufeilen, können wir sogar eine Empacher Finne inkl. Steuer leihen. Das Stöbern in der Schatzkammer von Willem III läßt die Herzen aller Empacher-Fans höher schlagen. Wir haben also Glück im Unglück. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die hilfsbereiten Ruderkameraden bei RIC und Willem III!

Nachdem die eine Mannschaftshälfte sich dankenswerterweise um die Reparatur des Bootes gekümmert und die andere Hälfte im Reichsmuseum die vorgebuchte Ausstellung „Der späte Rembrandt“ besucht hat, lassen wir den Abend dann gemeinsam beim Italiener ausklingen.
Das Rennen können wir bei zwar kaltem aber gutem Ruderwetter mit unserer Bestzeit von 28:57min für die 8km lange Strecke erfolgreich gestalten. Zu ungewohnt früher Zeit um kurz nach 10 Uhr morgens werden wir auf die Strecke geschickt. Dank des Probetrainings findet Felice trotz der neuen Steuerflosse fast immer die Ideallinie. Nur einmal unter der Roozenoordbrug läßt sie die Steuerborder als Ausgleich für die „Groote Bocht“ schuften. Wir Backborder können alle Kraft rausnehmen und zuschauen, wie die Steuerborder alles geben, damit wir nicht aus der Kurve zu fliegen. Felice hat die Nerven behalten und die Steuerborder haben bewiesen, daß sie auch scharfe Kurven fahren können! Minuten später müssen die Backborder in der „Grote Bocht“ planmäßig ran. Ohne weitere Zwischenfälle und mit gleichmäßigem Zug landen wir genau in der Mitte eines starken Mastersfeldes von 70 Achtern. Damit haben wir unsere Möglichkeiten voll ausgeschöpft und die Farben der LRG würdig vertreten.

Stolz und zufrieden machen wir uns am frühen Nachmittag auf die Rückreise nach Lübeck. Wir – das sind (von links) Jörn, Karsten, Marcus, Felice, Matthias, Martin, Günter, Dirk und Daniel.

Max gewinnt Langstrecke in Leipzig

Geschrieben von: Karsten Schwarz

In Topform präsentierten sich Max Munski und sein Partner Hannes Ocik (Schweriner RG) auf der Frühjahrslangstrecke in Leipzig. Der Sieg im Männer Zweier o.St. ist nach der guten Platzierung bei der Dortmunder Langstrecke Ende vergangenen Jahres ein deutliches Ausrufezeichen und ein klasse Leistung!
Im selben Rennen belegten Marten Backmann und Theo Kessner (ORC Rostock) als u23-Team einen sensationellen 10 Platz!
Neu-LRGerin Paula Vosgerau fuhr mit Partnerin Marieluise Witting (Ratzeburger RC) als schnellster Juniorinnen A Zweier ins Ziel. Das LRG-Duo Klara Grube und Lena Schröder belegte Platz sechs in dieser Klasse.
Im Junior A Zweier o. St. setzten Lars Höpken und Jan Ole Muchow Akzente mit einem hervorragenden zweiten Platz.
Tolle Erfolge, die eine interessante Saison versprechen! Herzlichen Glückwunsch!


Sonnig und kalt, aber schön!

Geschrieben von: Karsten Schwarz

Ostern – seit 30 Jahren Zeit für die erste größere Tour des Jahres. Die diesjährige Fahrt auf der Elde-Müritz-Wasserstraße begann mit Unwegsamkeiten, hatte doch der Sturm einige Bäume über den Störkanal gepustet, so dass die Fahrt nicht planmäßig mit der Umrundung des Schweriner Schlosses beginnen konnte. Die erste Etappe musste aufgrund der Streckensperrung komplett gestrichen werden und so rückte die Mannschaft zu Lande bis zur ersten Eldeschleuse in Garwitz vor.

Auf der beschaulichen Elde fuhren die Boote durch Parchim und Lübz bis nach Plau am See. Wasserrastplätze und Seglervereine entlang der Strecke boten gute Rast- und Pausenmöglichkeiten. Aufgrund starken Gegenwindes erreichten die Boote Plau gerade eben mit dem letzten Sonnenlicht und es gelang noch knapp vor Küchenschluss in einem Restaurant das Nachtmahl für sieben hungrige Ruderer zu bestellen. Das Wetter belohnte die Osterruderer vier Tage lang mit Sonnenschein. Dafür wehte ein teils eisiger Wind, der nicht immer ganz aus der optimalen Richtung kam. Verlockend lag die weite Wasserfläche des Plauer Sees vor den Booten, solange der schützende Windschatten des Ufers reichte. Die Steuerleute musste den einen oder anderen Haken schlagen, um letztlich ohne Wasserübernahme sicher den Seglerverein in Waren zu erreichen.

Am Ostermontag drehte der Wind auf Nordost und die am Vorabend noch so beschauliche Binnenmüritz verlor deutlich an Gemütlichkeit. Schnell festigte sich der Entschluss, die Müritz nicht weiter zu stören und stattdessen den bekannten Weg nach Malchow einzuschlagen. Dort endete eine wunderschöne Wanderfahrt in einem lohnenden Ruderrevier mit viel Sonne und viel Wind.

Die „Neuen“ sind da!
Geschrieben von: Karsten Schwarz

Am 22.04.2015 begann der Schnupperkurs 2015. Bestes Wetter, ein gut vorbereitetes Ausbilderteam und viele neugierige, nette Teilnehmer – besser hätte der Auftakt der Erwachsenenausbildung nicht gelingen können. Tobias Dudzik, Frank Böttcher und Henning Lippke sorgen noch bis Mitte Mai mit vielen Helfern für kompetente Erstausbildung. Danach haben die Schnupperkursteilnehmer Gelegenheit, als LRG-Mitglieder in der Basisgruppe ihre Ruderkenntnisse zu vertiefen. Na denn man tau und vor allem: Herzlich Willkommen in der LRG!

Dove-Elbe-Rallye 2015
Geschrieben von: Karsten Schwarz

Bergedorf – Inbegriff ruderischer Schufterei schlechthin. Jedes Frühjahr findet dort die Dove-Elbe-Rallye statt. Rallye deshalb, weil innerhalb des 13 Kilometer langen Regattakurses ein 500m-Sprint gefahren werden muss.
Nach einer nicht im Zeitplan vorgesehenen Autopanne erreichte der Masters-Vierer der LRG die Regatta immerhin so rechtzeitig, dass selbst das Einfahrprogramm noch absolviert werden konnte.
Schlag um Schlag trieb die Steuerfrau den Vierer mit aufmunternden Worten voran und mahnte, die Basisfrequenz von 26 Schlägen in der Minute nicht zu unterschreiten und vor allem die Kraft nicht zu vernachlässigen. Nach der Wende(!) wurde es etwas einfacher, die Bergedorfer ließen den Wind diesmal aus Südwest pusten, so man auf den letzten 500 Metern sogar von Schiebewind sprechen konnten. Mit einer Zeit von 25:29 min gesamt und 2:02 im Sprint kamen Daniel Kerlin, Martin Mehl, Marcus Begemann und Steuerfrau Felice Jeske auf Platz zwei in einen neun Boote starken Masters C Feld.

Schleswig-Holstein rudert!

Geschrieben von: Karsten Schwarz

Unter diesem Motto nehmen jedes Jahr wieder die Lübecker Rudervereine unter Leitung des Regattavereines am Anrudern um die Stadt teil. 28 Ruderboote mit rund 150 Ruderinnen und Ruderern aller vier Vereine sowie zwei Drachenboote folgten dem Aufruf und fanden sich zu den Klängen der Brass Band der freiwilligen Feuerwehr Bad Schwartau vor dem Radisson im Holstenhafen ein. Mit dieser guten Beteiligung untestreicht der Lübecker Rudersport erneut seine hohe Bedeutung in Schleswig-Holstein!

Sport und Spannung auf der Wakenitz
Geschrieben von: Karsten Schwarz
Ein neues Rekordmeldeergebnis hat der Lübecker Regattaverein um Henry Klüssendorff eingefahren. Rekordverdächtig wiederum die hervorragend pünktliche und Präzise Abwicklung dieser 87. Lübecker Regatta. Davon konnte sich die neue Lübecker Sportsenatorin Weiher durch einen Besuch an der Strecke persönlich überzeugen. Hans-Werner Danckwardt ließ es sich nicht nehmen, den von ihm gestifteten Geldpreis für den sogenannten „Hummer-Cup“ an den siegreichen Achter aus Hamburg zu überreichen. Für die Sportlerinnen und Sportler der LRG war das Regattawochenende in Lübeck ein gelungener Auftakt in eine erfolgversprechende Saison. Hier eine Übersicht der Ergebnisse unserer Ruderinnen und Ruderer. Alle Ergebnisse der Regatta sind auf der Homepage des Lübecker Regattavereins zu finden. Und ganz viele Fotos hat Norbert Schwarzschulz auf seiner Homepage bereit gestellt. Wie heißt es so schön: Nach der Regatta ist vor der Regatta

Der Mix macht’s
Geschrieben von: Karsten Schwarz

Mit wem werde ich wohl in einem Boot sitzen? Diese Frage konnte bis eine Stunde vor dem Start der fünften „Schleswig-Holstein Tagesfahrt“ nicht einmal der Fahrtenleiter Karsten Schwarz beantworten. 38 Anmeldungen lagen vor, und 38 Ruderinnen und Ruderer fanden sich trotz wenig überzeugender Wetterprognosen am 09. Mai 2015 auf dem Bootsplatz der Lübecker Ruder-Gesellschaft ein, die dankenswerterweise wieder das Equipment für die SH Tagesfahrt zur Verfügung stellte und zu Ehren der Wanderruderer an diesem Tag die RVSH-Flagge gehisst hatte.
Die Bootseinteilung überzeugte alle Teilnehmer. „Es ist schön, mal mit Leuten aus anderen Vereinen zu rudern“, lautete die vielfach geäußerte Meinung des Tages. Auch die Strecke überzeugte, und zur Mittagsrast in Utecht hatte der morgendliche Regen endgültig aufgehört. Die Rückfahrt verlief dann bis auf wenige Tropfen regenfrei und zur Kaffeepause in Absalonshorst schien sogar die Sonne, obwohl das Restaurantteam vorsorglich drinnen gedeckt hatte. Erstaunlich auch, wie schnell und gut 38 unterschiedliche Menschen zu einer organisatorischen Einheit werden, alle An- und Ablegemanöver einschließlich des Umtragens der immerhin acht Boote verliefen so zügig und reibungslos, als führen die Mannschaften schon weitaus länger zusammen als gerade mal einen Tag.

Fazit: Ein schöner Rudertag mit zufriedenen Gesichtern, neuen Eindrücken und ersten Verabredungen für die nächsten Tagesfahrten. Mit von der Partie waren Ruderinnen und Ruderer folgender Vereine: RG Germania Kiel, Eckernförder RC, Rudervereinigung Kappeln, RC Neumünster, Lübecker RG, Lübecker Frauen RG, Lübecker Frauen RK, Möllner RC, Itzehoer RC, RG Lauenburg.

Die SH-Tagesfahrt bildete den Auftakt von insgesamt acht Fahrten der Aktion „Rudern quer durchs Land“. Getreu dem Motto „Von Vereinen für Vereine“ bieten unterschiedliche Vereine Fahrten in ganz Schleswig-Holstein an. Neben dem bereits erwähnten Austausch und Networking ist ein weiterer Vorteil für die Teilnehmer der geringe Aufwand, denn Boote müssen nicht mit gebracht werden. Alle Fahrten sind unter „Rudern quer durchs Land“ zu finden.


Internationale Juniorenregatta in München

Geschrieben von: Björn Lötsch
Nach erfolgreichem Frühtest mussten sich die Juniorinnern und Junioren der Altersklasse U19 der internationalen Konkurrenz auf der internationalen Regatta in München stellen. Auf der Olympiastrecke von 1972 ging es in den Kleinbooten zusätzlich noch um die Qualifikation für die Junioren Europameisterschaften in Racice.
Im Junioren Vierer ohne Steuermann konnten Lars Höpken und Jan Ole Muchow mit ihren Partnern aus Hamburg den Vorlauf knapp vor einer Mannschaft aus der Schweiz gewinnen. Im A Finale waren es dann eben diese Schweizer die mit einem Biltzstart sich sofort an die Spitze des Feldes setzten. Diese Führung gaben sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Für die unsere Ruderer reichte es in einem sehr guten Rennen dann noch zur Bronzemedaille. Die Goldmedaille und das begehrte Münchner Sieges-Tshirt holten sich die Beiden dann im Achter. Hier konnte die Mannschaft um Höpken und Muchow mit einem Start-Ziel Sieg eindrucksvoll die Stärke des aus dem Nordosten Deutschlands zusammengestellten Bootes beweisen. Platz 2 ging an den Westen und als Dritter kam das Team aus Großbritannien über die Ziellinie.

Auch der Sieg im Frauenachter kam mit LRG Beteiligung zu Stande. Paula Vosgerau konnte sich zusammen mit ihrer Partnerin Marie Louise Witting aus Ratzeburg über den Frühtest in Brandenburg für dieses Schiff qualifizieren. Der Achter siegte überaus deutlich mit 6 Sekunden Vorsprung. Auch im Zweier ohne Steuermann konnte beide nach einem Vorlaufsieg mit der Bronzemedaille im A Finale überzeugen. Am Sonntag konnten sie auch im Vierer ohne erfolgreich sein.
Das Finale B konnte die reine LRG Crew mit Lena Schröder und Klara Grube für sich entscheiden. Die Beiden setzten ihren Aufwärtstrend vom Frühtest in Brandenburg eindrucksvoll fort. Im Rennen am Sonntag wurden sie hinter Frankreich Zweite

Regatta Bremen

Geschrieben von: Björn Lötsch
Auf dem Werdersee in Bremen traf sich der Rudernachwuchs zur 108. Bremer Ruderregatta. Bei den Senioren konnte Ex-Skuller Timm Kraus im Zweier ohne Stm. mit seinem Partner Christopher Wetekamp aus Hamburg überzeugen. Er siegte an beiden Wettkampftagen deutlich und konnte mit Christian von Warburg auch im Doppelvierer am Siegersteg anlegen. Den vierten LRG-Senior-Sieg machte Christian dann im Einer perfekt. Er gewann mit Tagesbestzeit.
Im Rahmen der Landesauswahl waren Niklas Clasen und Mattis Nüsse an beiden Tagen im Doppelvierer der Leichtgewichte siegreich und als Krönung auch im Doppelzweier.
Ebenfalls ein Doppelsieg feierte Bente Peters und Laura Freund (Friedrichstadt) im Leichtgewichts Doppelzweier. Bei den Jüngsten siegten Luisa Kraus und Lara-Amelie Dietze zweimal im Doppelzweier.

1. Rowing World Cup in Bled

Geschrieben von: Henry Klüssendorff
Max Munski hat beim 1. World Cup in Bled im Achter Deutschland 1 gesessen und das Rennen mit einer knappen Länge Vorsprung vor Polen und Deutschland 2 gewonnen.
Am Freitag sind die vier deutschen Vierer gegeneinander gestartet und Max wurde mit seinem Vierer knapp auf den 3. Platz verwiesen.

Stürmischer Saisonauftakt
Geschrieben von: Sybille Ellermann, Nana Bündgen
Sonnig – wie bestellt – startet am vergangenen Samstag die PRODYNA-Ruder-Bundesliga vor der Skyline von Frankfurt in ihre erste Runde. In der ersten Ruder-Bundesliga der Frauen gehen in diesem Jahr 11 Boote ins Rennen. Im Rahmen des Frankfurter Ruderfestes war die Regattastrecke den ganzen Tag über gut besucht und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Bereits um 8 Uhr legte der Carstens Lübecker Marzipan-Achter am Morgen noch bei besten Ruderbedingungen für das Zeitfahren ab. In einem spannenden Duell mit den Vorjahres drittplatzierten Havel-Queens mussten sich die Frauen aus Lübeck zwar knapp geschlagen geben, erreichten aber in der Gesamtwertung einen sehr guten 5. Platz nach der Mannschaft aus Rauxel, dem Melitta-Achter, den Havel-Queens und dem Team aus Hannover.
Während der ersten von mehreren langen Schifffahrtspause an diesem ersten Renntag frischte der Wind in der Main-Arena jedoch deutlich auf und sorgte für erschwerte Ruderbedingungen in den darauffolgenden Rennen. Im Achtelfinale traf das Team auf die Hansa-Sprinter aus Hamburg. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mussten sich die Mädels aus Lübeck auf den letzten Schlägen den Hamburgerinnen geschlagen geben und verloren knapp mit 11/100 Sekunden. Als zeitbestes der fünf zweitplatzierten Teams, war jedoch nach dem Achtelfinale trotzdem weiterhin von Platz eins bis acht alles für die Lübeckerinnen offen.
Im Viertelfinale siegte dann aber das routinierte Team aus Minden und Münster im Rennen gegen die Lübeckerinnen deutlich. „Der starke Wellengang und die ungewohnte Strömung auf dem Main haben uns schwer zu schaffen gemacht und einige Defizite aufgezeigt, an denen wir bis zum nächsten Renntag in Hannover noch arbeiten wollen“ so Bugfrau Barbara Werner.
Im letzten Rennblock konnten die Frauen aus Lübeck jedoch das Ruder im wahrsten Sinne des Wortes noch einmal kraftvoll herumreißen. In zwei packenden Rennen zeigten die Damen was in ihnen steckte und siegten jeweils mit wenigsten hundertstel Sekunden vor ihren Gegnerinnen, sodass am Ende des Tages mit einem 5. Tabellenplatz am ersten Renntag das bisher beste Tagesergebnis in der RBL erreicht werden konnte.

LRG-Erfolge auf der 98. Essener Hügelregatta
Geschrieben von: Karsten Schwarz
Max Munski konnte sich mit dem Deutschlandachter über einen weiteren Sieg freuen. Auf dem ersten Streckenabschnitt lag das DRV-Flaggschiff noch knapp hinter den Niederländern, konnte sich dann aber mit einem Zwischenspurt an die Spitze setzen und seine Führung bis ins Ziel verteidigen.

Herausragend ist die Leistung von U23-Ruderrin Lynn Jessen, die mit einem Start-Ziel-Sieg im SF B Einer bei schwierigen Bedingungen auf dem Baldeneysee Akzente setzte.

Larina Hillemann steuerte ihren SF B Achter auf Platz zwei, während Levke Gill mit ihrer Mannschaft im selben Rennen als dritte die Ziellinie überquerte.

Im Frauen B Zweier ohne erreichten Lena Fritze und ihre Partnerin Jessica Liebe (RK Flensburg) den dritten Platz. Marten Backmann wurde mit seinen Teamkollegen sechster im Männer B Vierer ohne Stm.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den nächsten Wettkämpfen!

Max Munski ist für den Deutschlandachter nominiert

Geschrieben von: Karsten Schwarz
Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 gab der DRV die Mannschaft bekannt, die am kommenden Wochenende (29.-31. Mai) bei der Europameisterschaften im polnischen Poznan an den Start gehen wird. Max und seinen Zweier-Partner Hannes Ocik (Schweriner RG) haben es geschafft, sich einen Rollsitz im Paradeboot der Nationalmannschaft zu sichern. Dabei rahmen sie ihre Mannschaftskameraden (Richard Schmidt, Felix Drahotta, Anton Braun, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Malte Jakschik) gewissermaßen ein: Während der Schweriner Hannes Ocik die Schlagposition einnimmt, rudert Max Munski aufgrund seines bekanntermaßen guten Bootsgefühles auf dem Bugplatz. In Poznan trifft der Deutschlandachter unter anderem auf den britischen Achter, der die letzen beiden Weltmeisterschaften für sich entscheiden konnte. Wir drücken die Daumen, dass Max dort als erster die Ziellinie überquert

Europameister 2015!
Geschrieben von: Karsten Schwarz
Foto: Deutscher Ruderverband/Seyb
Mit einer Zeit von 5:24:23 min. wurde der Deutschlandachter auf dem Maltasee in Poznan Europameister 2015. Bis zur Streckenhälfte lagen die Rivalen des Britischen Achters gleichauf. Bereits bei 1500 Metern lag das deutsche Boot vorne und konnte sich auf den letzen 500m immer weiter von den Verfolgern absetzen. Als erster überquerte Max Munski im Bug des Achters die Ziellinie. Silber ging an den Achter aus Großbritannien und Bronze an Russland.
Herzlichen Glückwunsch, Max!

2. Platz für Max im Deutschlandachter beim Worldcup II

Geschrieben von: Karsten Schwarz
Mit einem starken Start versuchte der Deutschlandachter beim Weltcup in Varese seine Favoritenrolle zu untermauern und setzte sich damit an die Spitze des starken Feldes. Von Beginn an hielten die Achter aus Großbritannien und den USA mit und attackierten das deutsche Boot. Nach dreiviertel der Strecke gelang es den Briten, am Deutschlandachter vorbei zu ziehen, der zwar mit einem entschlossenen Spurt noch einmal aufschloss, die Führung aber nicht zurückgewinnen konnte. Denkbar knapp mit nur 35/100 sec. Rückstand mussten sich Max und seine Teamkollegen diesmal mit Platz zwei begnügen. Die nächste Rennen mit Gelegenheit für eine Revanche sind die Royal Henley Regatta (01.-05. Juli) und der dritte Worldcup in Luzern (10.-12. Juli). Wir drücken Max und seinem Team die Daumen!

Gute Ergebnisse bei den Jahrgangsmeisterschaften U17, U19, U23
Geschrieben von: Henry Klüssendorff
Erfolgreich konnten sich die Ruderinnen und Ruderer der LRG bei den Deutschen Jugendmeisterschaften und U23-Meisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln behaupten.
Im U23 Bereich siegten Marten Backmann im Männer B Vierer o. Stm und Larina Hillemann als Steuerfrau des Frauen-Achters. Bei den A Junioren hatten Lars Höpken, und Jan Ole Muchow die Bugspitze im Junior A Vierer m. Stm vorn und Paula Vosgerau im Juniorinnen Achter. Mattis Nüsse und Niklas Clasen gewannen den Lgw. Doppelvierer m. Stm bei den B- Junioren. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und Platzierten! Am kommenden Wochenende starten die jüngsten Sportlerinnen und Sportler beim Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Hürth. Alle Erfolge wollen wir gemeinsam mit einem Grillabend am Montag den 06. Juli 2015 ab 18:00 Uhr auf dem Bootsplatz feiern.

Hier die wichtigsten Ergebnisse des Wochenendes im Überblick:

U 23
Lynn Jessen, Levke Gill: jeweils 4. Platz SF2- B und SF8+ B
Lena Fritze: 6. Platz SF 2- B
Timm Kraus: 5. Platz SM 2- B
Marten Backmann: 1. Platz SM 4- B, 3. Platz SM 8+ B und im SM 2- B
Larina Hillemann: 1. Platz SF 8+ B als Steuerfrau

U 19

Lars Höpken, Jan Ole Muchow: 1. Platz JM 4+ A und 3. Platz JM 8+ A
Paula Vosgerau: 3. Platz JF 1 x A und 1. Platz JF 8+ A
Klara Grube: 5. Platz B Finale JF 2- A und 2. Platz JF 8+ A
Lena Schröder: 5. Platz B Finale JF 2- A

U 17

Bente Peters: 2. Platz B-Finale JF 2 x B Lgw
Alex Middeler: 4. Platz JM 8+ B als Steuermann
Niklas Clasen, Mattis Nüsse: 1. Platz JM 4+ B Lgw.

Immer wieder: Travemünde!

Geschrieben von: Karsten Schwarz


20 Ruderinnen und Ruderer in vier Vierern +++ Stadtrundfahrt für die Gäste +++ 30 Grad +++ Leichte Brise aus Ost +++ Viele Freizeit-Kapitäne +++ Leckeres Gemüse-, Obst und Kuchenbuffet aus den Taschen der Teilnehmer +++ Erfrischendes ausgiebiges Ostseebad +++ Gewitter am Abendhimmel +++ Sternenbier am Passathafen +++ Ostseefahrt bei Flaute +++ Das letzte Mal im Gästehaus Priwall +++ Viel Sonne +++ Gute Laune +++ Nette Leute +++ Sommer! +++ Fast wie Urlaub!

Mit den Briten in einer Liga
Geschrieben von: Karsten Schwarz

Das Duell zwischen Deutschland und Großbritannien um den Titel des weltbesten Achters geht weiter. Natürlich fiebert die LRG-Fangemeinde bei jedem Rennen mit, das Max Munski mit seinen Teamkollegen bestreitet. Bereits am ersten Juliwochenende konnten die Briten bei der Henley Royal Ruderregatta ihre Stärke deutlich unter Beweis stellen. Auf der traditionellen Strecke nahmen sie dem Deutschlandachter zweidreiviertel Längen ab. Vergangenen Sonntag beim Finale des dritten Weltcups in Luzern konnten sich die Insulaner ebenfalls von Beginn an vor der Konkurrenz positionieren. Das deutsche Team lag bis 1500m noch an vierter Position, allerdings betrug der Abstand zur Spitze des Feldes gerade einmal 1,7 Sekunden. Der Zweikampf mit Neuseeland brachte den Deutschlandachter wieder nach vorne, und fast sah es so aus, als könnte es gelingen, mit einem starken Spurt die Briten doch noch abzufangen. Am Ende trennten knappe 0,08 Sekunden die beiden Rivalen. DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock äußerte sich zufrieden mit dem Ergebnis und sieht den Deutschlandachter auf Augenhöhe mit den britischen Ruderern (vgl. www.rudern.de).
Die Lübecker Ruder Gesellschaft ist stolz und glücklich, mit Max Munski einen Ruderer in der internationalen Spitzenklasse zu haben und gratuliert zur Silbermedaille beim Weltcup in Luzern. Für die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft in Aiguebelette/Frankreich (30.08.-06.09.2015) wünschen wir Max und seinem Team viel Erfolg.


Mit Bronze aus Münster zurück!!

Geschrieben von: Frederike Jaeger und Friederike Bruß
Bild: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga
Der 3. Renntag war für den Carstens-Lübecker-Marzipan-Achter auf dem Aasee in Münster ein erfolgreicher Renntag.In die Rennen starteten die Lübeckerinnen noch etwas zurückhaltend mit einem 6. Platz im Zeitfahren. Da hier aber noch deutlich Luft nach oben war und die ersten Boote alle nur paar hundertstel auseinander waren ließen sich die Mädels nicht verunsichern. Der 6. Platz im Zeitfahren hieß auch eine recht passable Ausgangssituation für das 1/8-Finale, gegen den 3 maligen Ligachampion und Zeitlaufschnellsten Krefeld und gegen den zeitlauflangsamsten den Dresden Achter. Mit vollem Elan und Power startete der Achter der Lübecker-Ruder-Gesellschaft durch und konnte das 1/8 Finale mit einer Zeit von 1.01,64 für sich entscheiden.
Bild: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga
So blieben noch alle Chancen offen um an diesem Tag erstmals in die Top 4 zu fahren.
Im ¼ Finale hießen unsere Gegner Rauxel, aktueller Tabellenführer und Hannover die im Zeitfahren den Bugball noch vor uns hatten. Den Spieß drehte der Marzipanachter um und erruderte den 2. Platz hinter Rauxel. Da die Mädels durch den Sieg im 1/8 Finale in das „schnelle“ ¼ Finale gesetzt wurden, reichte im ¼ Finale ein 2. Platz um erstmals den Sprung in die Top 4 zu schaffen!!!
Die lange Pause wurde genutzt um sich mental auf die Finals vorzubereiten. Der Halbfinalgegner waren die Mädels aus Krefeld. Im 1/8 Finale wurden sie noch geschlagen, im ½ Finale mussten wir den Mädels auf den letzten paar Metern leider den Vortritt lassen und zogen in das kleine Finale um Platz 3 gegen den Melitta Achter aus Minden ein.
Das letzte Rennen am Tag konnte nochmal in einer Zeit von 1.02,54 gewonnen werden, was ein sensationeller 3 Platz bedeutete. Der 3. Platz wurde gebührend von der ganzen Mannschaft bis in die Morgenstunden gefeiert.

Der Carstens-Lübecker-Marzipan-Achter geht nun mit gestärktem Selbstbewusstsein, das es doch zu schaffen ist, sowie mit neuer Motivation in die 4 Wochen Training, bevor es am 15.08. in Leipzig wieder an den Start geht und es LÜBECKER – MARZIPAN, LÜBECKER – ACHTER, LÜBECKER – POWER heißt.

Ruderwanderfahrt auf Peene und Trebel
Geschrieben von: Gisela Jenrich und Ronald Noack

Vom 20.07. bis 23.07.15 waren drei gesteuerte Zweier auf Peene und Trebel unterwegs. Gerudert wurden gesamt 95 km in vier Etappen. Von Dahmen ging es über den Malchiner See und den Dahmer Kanal nach Malchin. Dann folgten wir dem Peenekanal zum Kummerower See und ruderten auf der Peene bis Demmin. Ein Abstecher führte auf die Trebel bis nach Annenhof und wieder zurück nach Demmin. Die Schlussetappe auf der Peene endete in Loitz.

Die Trebel ist in Schilf gemauert und bietet wenig Aussicht. Viele abgestorbene Bäume (Birken und Erlen) schlagen aufs Gemüt. Die Landschaft an Peene und den Seen ist sehr schön: hügelig, waldig, parkartig. Wir hatten keinen Landdienst. Per Taxi bzw. Chauffeurdienst durch den Pensionsbetreiber wurde der Bus jeweils nachgeholt, eine logistische Meisterleistung unseres Fahrtenleiters Klaus Stapelfeldt, der dazu noch die etwas störrische und stieselige Rentnerbande zu dirigieren hatte. Alles hat prima geklappt, sodass die Fahrt insgesamt sehr gelungen war. Bei Bratkartoffeln und Roastbeef, die müden Beine unter dem heimischen Bootshaustisch, konnten wir unsere Abenteuer Revue passieren lassen.

Gold – Silber – Bronze
Geschrieben von: Karsten Schwarz

Großartige Erfolge konnten die jungen Ruderinnen und Ruderer der LRG bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro feiern! Insgesamt kamen alle Teilnehmer des RVSH-Teams – darunter Paula Vosgerau, Lars Höpken und Jan Ole Muchow von der LRG – unter Leitung von Marc Swienty (Sportinternat Ratzeburg) mit einer Medaille nach Hause. Die Lübecker Ruder-Gesellschaft und ihre Mitglieder freuen sich über die tollen Leistungen und gratulieren ganz herzlich!

GOLD: Sehr dominant fuhr der Junior-Vierer mit Steuermann mit LRGer Jan Ole Muchow sein Rennen. Auf klarem Goldkurs ließ das deutsche Boot das Feld mit jedem Schlag weiter hinter sich und siegte vor Italien und der Türkei. Unserem Junioren-Weltmeister herzlichen Glückwunsch!

SILBER: Im Juniorinnen-Vierer gingen die USA von Anfang an in Führung. Das DRV-Boot mit Paula Vosgerau (LRG) versuchte mit widerholten Attacken, die Amerikanerinnen einzufangen und mussten sich nur knapp geschlagen gegeben. Dritter wurde Neuseeland. Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille!

BRONZE: LRGer Lars Höpken konnte sich als Ersatzruderer über den Finaleinsatz im Junioren-Achter freuen. In einem kämpferischen Rennen erreichte der Junior-Deutschlandachter knapp hinter den zweitplatzieren USA an dritter Position die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch zur Bronzemedaille!

Weitere Medaillen für den Ruderverband Schleswig Holstein:
Annemieke Schanze (Ratzeburger RC/Sportinternat Ratzeburg) und Frieda Hämmerling (RG Germania Kiel/Sportinternat Ratzeburg) GOLD im Juniorinnen-Doppelzweier
Katharina Börms (Lübecker FRK) GOLD im Juniorinnen-Doppelvierer
Marieluise Witting (Ratzeburger RC/Sportinternat Ratzeburg) GOLD im Juniorinnen-Achter

Mit der „Silkeborg“ nach Silkeborg
Geschrieben von: Karsten Schwarz


„Homerun“ für den LRG-Doppelzweier „Silkeborg“! In seinem neunten Lebensjahr erreichte das Boot endlich die Stadt, nach der es benannt ist. Während einer mehrtätigen Wanderfahrt startete die dreiköpfige Crew in Skanderborg am gleichnamigen Skanderborg Sø. Beladen mit dem kompletten Gepäck der landdienstlosen Mannschaft querte die „Silkeborg“ den 10 km langen Mossø. bevor sie an dessen nordwestlichem Ende endlich auf die Gudenå fahren durfte. Die Gudenå ist Dänemarks längstes Fließgewässer und durchfließt mehrere Seen. Herzstück der Tour bildete der Julsø, an dessen Ufer der Himmelbjerget liegt, mit 147 m eine der höchsten Erhebungen des Landes.

Während die „Silkeborg“ an der Anlegestelle wartete, erklomm die Besatzung den Gipfel und kletterte natürlich auf noch auf den Aussichtsturm, um den Rundblick über die bisher zurückgelegte Strecke zu genießen.

In Silkeborg durfte natürlich das Beweisfoto vor dem Bootshaus genauso wenig fehlen wie das weltbeste Softeis an der kleinen Schleuse. Eine weitere Station der Fahrt war Tange mit einem traumhaft am See gelegenen Bootshaus und einer etwas beschwerlichen Umtragestelle um das dortige Kraftwerk. In Randers endete die Gudenå-Expedition nach fünf herrlichen Rudertagen auf dem Randersfjord.

Durchwachsener Tag in Leipzig
Geschrieben von: Sarah Falke und Babara Werner

Nach unproblematischer Anreise zur Liga-Premiere auf dem Elsterflutbett in Leipzig trafen erfreulicherweise alle Befürchtungen, dass der Achter durch angekündigte Unwetter Schaden nehmen könnte, nicht ein. In einer neu zusammengewürfelten Besetzung gelang zunächst nur ein zäher Start in den vierten Renntag der Ruderbundesliga. Die Mannschaft fand kaum zusammen ins Rennen und konnte die Zeitläufe nur mit einem achten Platz abschließen.

Anschließend wurden über Veränderungen bei Riemen und Positionen im Boot einige Feinoptimierungen in Sachen Technik vorgenommen, so dass im Achtelfinale eine deutliche Steigerung sichtbar wurde. Zwar konnte der Tabellenführer aus Rauxel nicht geschlagen werden, dem Lübeckachter gelang als zeitschnellster Zweiter aber dennoch der Sprung in den Pool um die Platzierungen 1-8.
Trotz weiterhin ansteigender Tendenz gelang im Viertelfinale nicht der entscheidende Schlag gegen den starken Melitta-Achter aus Minden und Münster, folglich war nur noch eine Platzierung zwischen Rang 5 und 8 möglich. Im Halbfinale wäre der Befreiungsschlag dann fast gelungen, das Rennen ging mit einem denkbar knappen Fotofinish an den Vorjahres-Ligachampion aus Krefeld verloren. Schließlich konnte im letzten Rennen des Tages bei zunehmend schwülen Temperaturen dann der lang ersehnte Sieg errungen und damit Platz 7 gesichert werden.

Trainer Alex Carius zeigte sich nach dem dritten Platz in Münster dennoch nicht allzu enttäuscht: „Der Mannschaft hat heute zu Beginn an Kompaktheit gefehlt, was aber für eine neu zusammengestellte Besetzung nicht unüblich ist. Über den Tag konnten wir aber deutliche Verbesserungen sehen. In vier Wochen wollen wir beim Liga-Finale in Hamburg nochmal angreifen. Dazu haben uns diesmal die gemeinsamen Kilometer auf dem Wasser gefehlt, das werden wir bis zum nächsten Mal besser machen.“

Wo die Havel herkommt…
Geschrieben von Karsten Schwarz:
„Warst Du hier schon mal? Bist Du sicher, dass man hierher rudern kann?“ Verzweifelte SMS eines Landdienstfahrers, der an einem schönen Samstag im August an der vereinbarten Pausenstelle stand und angesichts des schmalen Havellaufes befürchtete, seine Ruderer würden dort nie ankommen. Doch mit viel Geschick und häufigem „Skulls lang“ erreichten die zwei Doppelzweier schließlich den Landeplatz in Blankenförde. Gestartet waren die Mannschaften in Neustrelitz am Zierker See. Über den Kammerkanal erreichten die Ruderer den Woblitzsee, der von der Havel durchflossen wird. Erste Orientierungsschwierigkeiten endeten mit der Entscheidung, sich doch lieber auf die Karte als auf die Erinnerungen vergangener Touren zu verlassen. Auf dem Großen Labussee war schon deutlich weniger Durchgangsverkehr, denn für Motorboote ging es dort nicht weiter. Nichtmotorisierte Boote können über die Useriner Schleuse zum Useriner See weiterfahren. Geschleust wird nur dreimal am Tag. Unsere Crew hatte eine halbe Stunde Wartezeit, die gern zu einer Pause im Schatten genutzt wurde. Traumhaft schön und einsam lag der Useriner See vor uns, kaum Wind, kaum Boote. Der Vergleich zu Schweden oder Kanada kam auf.

Man muss ja gar nicht immer so weit reisen, um das Schöne zu entdecken. Am Nordwestende folgten Zierzsee und Görtowsee und dann eben jener schon beschriebenen enge Havellauf. Rudern im grünen Dickicht, aber an den meisten Stellen konnten die Skulls ausgelegt bleiben. Nach der Pause gings die gleiche Strecke wieder zurück bis zum Woblitzsee, wobei an der Useriner Schleuse die Boote diesmal mit der Gleislore umgesetzt wurden. Zurück auf dem Woblitzsee erlebten wir die Auswirkungen des hochsommerlichen Wetters: Motorboote umkreisten uns ständig und aus allen Richtungen, so dass die letzten Kilometer mit Abgasen, Lärm und Wellen nicht zu den angenehmsten gehörten. Die Boote durften in der Stadtmarina Wesenberg schlafen und wir führen zurück nach Neustrelitz in das Kulturzentrum „Alte Kachelofenfabrik“, das uns mit seinem Gästehaus eine passable Unterkunft bot und auch Anlaufpunkt für ein ausgiebiges Abendessen war.

Für den Sonntag stand die Weiterfahrt die Havel abwärts auf dem Programm. Für Mittagsrast und Zielpunkt gab es je zwei Optionen, denn der starke Hausbootverkehr in dieser Jahreszeit ließ ein Kalkulieren der Schleusenzeiten kaum zu. In Wesenberg gab es einen Schleusenwärter, der die Einfahrt regelte – viel besser, als sich mit Hausbootkapitänen über die Schleusenreihenfolge einigen zu müssen. Dadurch hatten die Boote kaum Wartezeit an der Schleuse. Deutlicher als am Samstag machte sich der Wind aus östlichen Richtungen bemerkbar. Streckenweise musste kräftig gegen den Wind an gerudert werden. Wir unterfuhren die hübsche überdachte Holzbrücke in Ahrensfelde, folgten dem Großen Priepertsee (Schiebewind!), um schließlich in östlicher Richtung über den Ellbogensee und Ziernsee die Schleuse Steinhavel kurz vor Fürstenberg zu erreichen. Wieder hatte wir Glück, der Schleusenwärter brachte uns irgendwie noch in der Kammer unter. Am Röblinsee in Fürstenberg landeten die Boote an einem schön gelegenen Campingplatz an. Beim Genuss der letzten Kuchenvorräte wurden die Boote aufgeladen. Und erst als alle mit verstautem Gepäck im Auto saßen, fing es doch tatsächlich an zu regnen! Schön war’s, wo die Havel herkommt!

Ruder-WM in Aiguebelette:Vizeweltmeister! – Silber für Max Munski
Geschrieben von: Karsten Schwarz
Die erste Hürde bei der Ruder-WM in Aiguebelette ist genommen! Am Montag konnte der Deutschlandachter mit Max Munski im Bug seinen Vorlauf deutlich gewinnen. Dabei war es die polnische Nationalmannschaft, die den besseren Start erwischte und zunächst allen anderen Booten davonfuhr. Bei 1000m lag das deutsche Team fast eine Sekunde zurück, konnte dann aber das Blatt wenden und auf der zweiten Streckenhälfte ganz klar seine Stärke zeigen.
Im zweiten Vorlauf setzte sich der Achter aus Großbritannien durch, der ebenfalls erst auf den zweiten 1000m Durchsetzungsetzungsvermögen zeigte, und bis ins Ziel stark von Russland und den Niederlanden attackiert wurde. Damit haben sich Deutschland und Großbritannien direkt für das A-Finale am Sonntag, 06.09.2015 qualifiziert, während die übrigen zehn Teams am Donnerstag (03.09.2015) in den Hoffungsläufen um ihre Finalteilnahme kämpfen müssen.

Beim Finale der Ruderweltmeisterschaften in Aiguebelette verfehlte der Deutschlandachter ganz knapp die Goldmedaille. Erwartungsgemäß kam es zum Duell zwischen Großbritannien und Deutschland. Am Start dominierten die Briten, auch Neuseeland hielt gut mit, so dass der Deutschlandachter hart kämpfen musste. Zur Streckenhälfte lagen die Briten mit gut einer Sekunde in Führung, Deutschland und Neuseeland gleichauf an zweiter Position. Neuseeland attackierte den Deutschlandachter, hatte bei 1500m eine zehntel Sekunde Vorsprung. Dann holte das deutsche Team mit Max Munski im Bug Schlag um Schlag auf, auch die Niederländer nahmen mit starkem Spurt Kurs auf die Medaillenränge. Ein packendes Finish, aus dem die Briten schließlich ganz knapp als Sieger hervorgingen. Silber für den Deutschlandachter und an dritter Position die Niederländer
In der LRG wurde das Rennen mit Spannung verfolgt. Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille, Max!

LRG-Achter krönt RBL-Saison mit Silber am Finaltag!
Geschrieben von: Johanna Brast
Der Carstens Lübecker Marzipan Achter konnte am Samstag mit einem sensationellen 2. Platz die PRODYNA Ruder Bundesliga Saison 2015 erfolgreich beenden.
Der Renntag begann direkt im Zeitfahren mit einem Sieg für die Lübeckerinnen, die Bonner RG. Mit einer Zeit von 44,90 sec. wurde ein solider 5. Platz rausgefahren. Mit nur 1,18 sec. Vorsprung gewann der Melitta Achter Minden das Zeitfahren und zog direkt ins ¼ Finale ein. Dadurch, dass 11 Boote in der 1. Bundesliga der Frauen sind, kann der Zeitfahrsieger sich das Achtelfinale sparen. Für das Achtelfinale wurden im Lübecker Boot einige Umbesetzungen vorgenommen, so dass selbstbewusst am Startblock angelegt wurde. Durch einen Sieg gegen den Havel-Queen Achter aus Berlin, war das Team sicher unter den ersten 8.
Doch damit stand auch der Gegner für das wichtige Viertelfinale fest, in dem sich der Sieger für die Top 4 qualifiziert. Das Flaggschiff aus Schleswig- Holstein musste gegen den Tabellenführer Rauxel ran. Steuerfrau Larina Hillemann trieb ihre Mannschaft lautstark zu kräftigen langen Schlägen ins Ziel. Nach der Auswertung des Zielfotos gab es im Lübecker Boot kein halten mehr. Sie hatten es geschafft, Rauxel mit fast 2 Zehnteln zu schlagen. Die Finalrennen für die ersten vier wurden ab 18 Uhr ausgefahren, so konnte die lange Pause gut genutzt werden, um die Beine hochzulegen und sich zu stärken. Der Wille war da, das A-Finale sollte her. Angefeuert von den mitreisten Fans konnten die Lübeckerinnen sich am Zeitfahrsieger, dem Melitta Achter aus Minden vorbeischieben.

Im Finale gab es dann die erste Niederlage des Tages. Mit 2 Hundertsteln gewann der Liga-Champion der letzten Jahre aus Crefeld vor dem rotem Boot aus Lübeck. Trotzdem, die Silbermedaille war gewonnen! Damit konnte das beste Ergebnis der vierjährigen RBL Geschichte eingefahren werden. Es war eine ganz starke Saison und eine unglaubliche Leistung vom Team um Trainer Alexander Carius. Am Ende wurden die Damen also nicht nur mit der Silbermedaille belohnt, sondern auch mit einem 4. Platz in der Gesamttabelle. Rauxel konnte zum 1. Mal den Titel des Champignons feiern.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die großzügige und tolle Unterstützung von Carstens Lübecker Marzipan und Strahlend Schön Lübeck bedanken.Ein großes Dankeschön auch an die treuen Fans.

Deutsche Sprintmeisterinnen 2015 im Achter!

Geschrieben von: Karsten Schwarz

Grund zum Jubeln gab es bereits am Samstag! Beim 102. Deutschen Meisterschaftsrudern in Wiesbaden trat der LRG-Frauen-Achter als Vereinsmannschaft gegen zwei hochkarätige Renngemeinschaften an. Birte Kirschstein, Lena Fritze, Klara Grube, Lena Schröder, Johanna Brast, Karen Zantop, Levke Gill, Paula Vosgerau und Steuerfrau Larina Hillemann kamen als Vizemeisterinnen im Frauenachter ins Ziel!
Am Sonntag gelang dann die Sensation: In der Besetzung Lynn Jessen, Karen Zantop, Klara Grube, Lena Schröder, Birte Kirschstein, Paula Vosgerau, Levke Gill, Johanna Brast und Steuerfrau. Larina Hillemann ließen die LRG-Frauen auf der 350m Strecke den Achter des Hanauer RC Hassia mit mehr als einer halben Sekunde hinter sich und wurden Deutsche Sprintmeisterinnen 2015!
Die Lübecker Ruder-Gesellschaft freut sich über diese großartigen Erfolge und gratuliert ganz herzlich!

DRV Langstrecke in Dortmund
Geschrieben von: Björn Lötsch
Die sensationellen Erfolge der vergangenen Saison von unseren Ruderinnen und Ruderer wurden gerade auf den Siegesfeiern noch einmal groß gefeiert. Schon geht es mit den Erfolgen zu Beginn der olympischen Saison weiter.
Der Deutsche Ruderverband hatte alle Ruderinnen und Ruderer aus Deutschland zum zentralen Ergometertest und zur Langstrecke nach Dortmund gebeten. Mit dabei von uns Vizeweltmeister und Europameister im Deutschlandachter Max Munski. Auf dem Ruderergometer blieb er noch zwei Sekunden über seiner Bestzeit. Bundestrainer Ralf Holtmeyer zeigte sich dennoch ganz zufrieden. Blieb doch der große Teil seiner Truppe leicht über ihren Bestwerten. Holtmeyer: „Wir sind den Test ohne spezielle Vorbereitung voll aus dem Training gefahren.“
Am Sonntag zeigte sich Max dann im Zweier ohne Steuermann zusammen mit seinem Partner Hannes Ocik aus Schwerin von seiner besten Seite. Als zweites Boot gestartet holten sie das vor ihnen fahrende Boot fast ein und zeigten ein sehr kämpferisches Rennen. Am Ende lagen sie zwei Sekunden vor dem Zweitplatzierten. Ein sensationeller Erfolg und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Platz im Achter für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016. Im gleichen Rennen erkämpften die erfolgreichen Medaillengewinner der Junioren WM Jan Ole Muchow und Lars Höpken einen sehr guten 20. Platz (Platz 10 in der U23 Wertung).
Auf dem Ergometer sorgte Christian von Warburg auf der 2000m Strecke mit 5:58,7 min für einen Paukenschlag. War er doch nur fünf Zehntel von seiner Bestzeit entfernt. Auf dem Wasser war dann Timm Kraus mit Platz 20 im Männer–Einer fünf Plätze vor ihm (Platz 10 und 14 in der U23 Wertung). Wobei Timm Kraus eigentlich im Zweier ohne Steuermann an den Start gehen wollte. Hatte doch sein Partner aus Hamburg kurzfristig seine leistungssportliche Karriere beendet.
Bei den Juniorinnen im Einer setzte Junioren WM Silbermedaillengewinnerin Paula Voßgerau erneut ein Glanzlicht. Nach ihrem Sieg bei der Langstrecke in Mölln Anfang November konnte sie auch gegen die gesamte nationale Konkurrenz triumphieren. Ein sensationeller Erfolg der mit 24 Sekunden Vorsprung auch noch überaus deutlich war und ein riesen Schritt zu einer erneuten WM Teilnahme.

Erneut 100.000 Ruderkilometer geknackt!!!
Geschrieben von: Karsten Schwarz
Am 31.12.2015 bei Sonnenuntergang verdunkelte sich der Bildschirm des Fahrtenbuches Die Auswertung gibt wieder, was rudernde Mitglieder im Laufe eines Kalenderjahres an Daten erfasst haben. 299 Namen rudernder LRG-Mitglieder finden wir 2015 im Fahrtenbuch. Diese 299 Personen ruderten in Summe 101.401 km, das sind 7.218 km weniger als 2014 (108.619 km) und entspricht einem Rückgang von 6.65 %.Die durchschnittliche Jahresruderstrecke eines LRG-Mitgliedes betrug 2015 demnach 339 km.

Mehr als 1.000 km haben 33 Mitglieder geschafft und ruderten mit 54.219 km über die Hälfte aller LRG-Kilometer! Die Gesamtsumme aller eingetragenen Ruderkilometer beläuft sich auf 126.956 km, davon 10.073 km von LFRG-Mitgliedern und 15.482 km von Gästen gerudert, was sich wiederum auf alle Boote bezieht, also auch solche, die nicht der LRG gehören.

Bei den Booten verzeichnen wir 81 Namen, abzüglich sechs Privatboote, die 8.978 km weit fuhren, kommen wir auf 75 genutzte LRG-Boote mit 62.037 km. Für 9226 Kilometer Ruderstrecke wurde auf Gastboote zugegriffen.

Damit war 2015 ein gutes Ruderjahr in der LRG. Im Leistungsport und im Freizeitsport erleben wir wieder eine erfreuliche Entwicklung des Ruderbetriebes. Wer an Sommerabenden das Gedränge am Steg beobachtet hat, wird diese Entwicklung nachvollziehen können. Und wie in jedem Jahr gab es manch vergnüglich anzusehenden Wettstreit um den besseren Rang in der Kilometerliste .Auch der DRV-Fahrtenwettbewerb sorgte für zusätzlichen Ansporn,. Die DRV-Richtlinien schreiben für Wanderfahrten keine Bootsklasse vor und so gab es 2015 noch mehr Einerfahrten über 30 Kilometer als zuvor. Aber wer rudert schon wegen der schnöden Kilometerzahl? Viel wichtiger – und nicht in Zahlen zu fassen – sind die Erlebnisse unserer Mitglieder bei Ausbildungs- und Trainingsfahrten, auf Regatten oder Wanderfahrten!