Ausbilderworkshop 2021– digital

Da inzwischen viele Menschen geübt sind im Umgang mit Videokonferenzen und Online-Seminaren, haben wir uns frühzeitig entschlossen, den Ausbilderworkshop 2021 im digitalen Format zu organisieren. Die Teilnehmendenzahl belegt, dass dies durchaus Vorteile hat: Über 30 Ausbildungsinteressierte aus 9 vereinen kamen zusammen, um sich über Anfängerausbildung im Rudern auszutauschen.

Neben dem Kennenlernen innerhalb einer so großen Runde ist die Frage nach dem Selbstverständnis der Ausbilderinnen und Ausbilder von Bedeutung: Ausbildung: Warum machen wir das? Was wollen wir erreichen? Und in welcher Rolle sehen wir uns?

Natürlich dürfen einige Basics wie Didaktik, Organisation einer Ruderstunde und Grundlagen der Rudertechnik nicht fehlen. All das lässt sich wunderbar mit Präsentationen, Videos und Fotos online vermitteln. Viel wichtiger aber sind Interaktion und Austausch zwischen den Teilnehmenden. Kleingruppenarbeit in Breakout-Sessions bot hier eine gute Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dier Aufgabenstellung lautete, über ein Pandemie-bedingtes Ausbildungskonzept in Kleinbooten nachzudenken. Unter dem Motto: „Schnupperkurs neu gedacht“ wurde in Gruppen zu Aspekten wie Organisation und Logistik, Ausgestaltung von Kleinbooteinheiten, Übergang ins Mannschaftsboot, Sicherheitsaspekte und Vereinsintegration gearbeitet. Viele tolle Ideen kamen dabei zusammen. „Kommunikation unter Stress“ lautete ein weiterer Programmpunkt. Wenn gewohnte Ausbildungswege, z.B. im C-Gig-Vierer verlassen werden, und Ruder-Neulinge nicht nur rudern, sondern auch manövrieren lernen müssen, kann dies die Ausbildenden vor neue Herausforderungen stellen. Hierzu gab es Tipps, wie die Botschaft im Empfangsohr ankommt.

In der Feedbackrunde zeigte sich, dass die Vereine der Teilnehmenden in punkto Ruderausbildung und Mitgliedergewinnung bestimmt gut aufgestellt. Um es mit Pippi Langstrumpfs Optimismus zu sagen: „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!“