Die ersten vorsichtigen Ruderschläge

Für viele waren es tatsächlich die ersten Ruderschläge des Jahres – und dann gleich im Einer! Erfreulich ist es, mit anzuschauen, wie viele Mitglieder ganz unterschiedlichen Alters das Rudern im Skiff beherrschen. Für diejenigen, die noch etwas wackelig auf dem Rollsitz sind, stehen weiterhin die beiden etwas gutmütigeren Explorer-Einer „Schubi“ und „Alfred Loerbrocks“ zur Verfügung.

Natürlich tut es weh, dass bislang nur Einerfahren möglich ist. Und natürlich tut es weh, dass so viele Mitglieder immer noch vom Rudern ausgeschlossen sind – und vermutlich noch eine Weile bleiben werden.

Versprochen: Wir werden alle künftigen Verordnungen und Erlasse nach deren Publikation auf weitere umsetzbare Rudermöglichkeiten prüfen. Dabei ist zu beachten: Nicht, alles was in einer Videobotschaft oder in einem Zeitungsartikel verkündet wird, ist damit per sofort „lübsches Recht“. Nach wie vor sind Sportvereine GRUNDSÄTZLICH geschlossen zu halten, für die zulässigen Ausnahmen – derzeit kontaktarmer Sport im Freien – müssen wir als Verein ein Konzept aufstellen und vom Gesundheitsamt genehmigen lassen. Dieses Konzept haben wir als Betreiber einer privaten Sportanlage sicherzustellen, weshalb auf dem Bootsplatz manches nicht passieren darf, was ein paar Meter weiter in der Parkanlage eventuell schon wieder erlaubt ist. Zum Beispiel Picknick mehrerer Personen aus maximal zwei Haushalten. Im Park erlaubt, auf dem Bootsplatz nicht – denn die für die Vereinsanlagen haben wir festgelegt, dass unsere Sportlerinnen und Sportler die nachbereitenden Arbeiten wie Bootspflege ohne große Verzögerungen ausführen und dann nach Hause gehen.

An dieser Stelle bitten wir um Verständnis und Disziplin – bitte denkt alle immer an die Außenwirkung Eures Handelns!

Insgesamt ziehen wir ein sehr POSITIVES Fazit nach der ersten Ruderwoche! DANKE an alle, die sich an die Regeln halten! DANKE  für das positive Feedback, das wir (Björn, Henning und Karsten) von vielen erhalten! Wir freuen uns über jede/n, die oder der unter diesen Bedingungen schon wieder auf Wasser kann.

Wir wollen Rudern – Schritt für Schritt – ermöglichen, und nicht verhindern. Bitte helft durch Euer Verhalten mit, dass uns dies auch weiterhin gelingt.

 

Fotos: G. Bruns, K. Schwarz, DOSB