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Erster Ruderbundesligarenntag in Frankfurt |
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Geschrieben von: Björn Lötsch
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Der Achter der Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885 ist am Wochenende gut in die neue Bundesligasaison gestartet. Am ersten Renntag der 2. Bundesliga in Frankfurt konnte die einzige Bundesligamannschaft des Landes mit dem 6. Platz überzeugen.
Nach der letzten Saison hat es einige personelle Veränderungen gegeben. Junioren WM Teilnehmer Christoph Matzat und Marvin Buder studieren außerhalb oder sind zur Zeit im Ausland. Malte Kirschstein ist nach überstandener Krankheit zwar wieder im Team, jedoch noch nicht fit. Christoph Heinze nimmt als frisch gebackener Vater eine Auszeit. Das Team wurde durch einige Junioren, die aus dem aktuellen Regattateam ausgeschieden sind, verstärkt. Dies sind Tjark Pichner und Hanno Böhringer. An den Steuerseilen unterstützt Peer Simon Somrau den etablierten Steuermann Christoph Dühring. Weiter aus dem nicht mehr in der Liga vertretenden Achter aus Ratzeburg ist Martin Lange zur Mannschaft gekommen. Er wohnt mittlerweile auch in Lübeck und ist auch LRG Mitglied. Direkt vor der Skyline von Frankfurt auf dem Main hatte die Ruderbundesliga ihren ersten Austragungsort. Der LRG Achter war mit Hägar Habermann, Thorben Schmiedeberg, Martin Lange, Arne Kirschstein, Tjark Pichner, Kjell Arndt, Alexander Carius, Norman Schmiedeberg, Steuermann Chjristoph Dühring und Ersatzmann Frederik Woschniak besetzt. Maarten Maeder war nach fast überstandener Kapselverletzung in der Hand noch nicht einsatzfähig. Ebenso Jonas Ortmüller nach einem frisch operierten Leistenbruch. Weiter fehlten aus beruflichen Gründen Sören Grimm und Jan Hülle. Im ersten Zeitrennen über die 350m Strecke konnte die Mannschaft einen guten 8.Platz belegen. Nach diesem Zeitrennen werden die ersten Platzierungsläufe gesetzt. Im Achtelfinale gelang ein sehr gutes Rennen und man konnte sich für die Läufe um Platz 1-8 qualifizieren. Im gleich darauffolgenden Viertelfinale gab es leichte Berührungen mit einem gegnerischen Boot und somit reichte es nur zu Platz 3. Das bedeutete es ging um Platz 5-8. Nach einer erneuten Schifffahrtspause auf dem Main wurden die Halbfinals gestartet. Es kam zum Duell Lübecker RG gegen RC Allemannia Hamburg. In einem sehr spannenden Rennen hatte die LRG knapp den Bugball vorne. Großer Jubel im Lager der LRG, war man doch schon mindestens 6. Dieser Platz wurde es dann auch im abschließenden Finale. Gegen die Mannschaft aus Rüdersdorf fehlten nach einem langen Renntag noch etwas die Kräfte. Insgesamt eine gute Ausgangsposition für die nächste Regatta in Rauxel am 19.06. Der LRG liegt nur drei Zähler hinter dem ersehnten Aufstiegsplatz. Im Training gilt es nun die Fitness zu erhöhen, um die sehr harten Rennen bis zum Ende auf einem hohen Niveau durchzustehen.
RBL Frankfurt 1
RBL Frankfurt 2
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